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8. Black Forest ULTRA Bike Marathon

Kirchzarten, Freiburg im Breisgau, 19.6.2005

Rangliste

Tigers Ultra Rang, Name, Ort Jg., Ort / Club Zeit
UMS1 39. Frei Marcel 68 CH-Bülach 5:21.59,8
UMS2 16. Dähler Andreas 61 CH-Bülach 5:26.23,1
UMS2 39. Frei Urs, CH-Dielsorf 63 www.charlisbikeshop.ch 5:51.07,3
UMS2 56. Cesal Jiri, CH-Bülach 57 bülibiketigers 5:59.32,0
UMS2 158. Birrer Adrian, CH-Bülach 56 BueliBikeTigers 6:43.15,3
UMS2 162. Güntensperger Urs 56 CH-Bülach 6:44.20,2
UMS2 166. Bürgin Stephan, CH-Bachenbülach 63 Büli Bike Tigers 6:45.39,1
UMS2 209. Matter Philippe, CH-Höri 62 Büli Bike Tigers 7:04.52,1
Tigress
UFS1 19. Lejeune Beatrice 75 CH-Zürich 6:59.10,5
Tiger Marathon
MMS2 142. Stäuble Roland, CH-Zürich 61 GhostRider 4:23.13,3

Kollegen aus Wil und Buchberg (sind nicht alle erwähnt, sorry)

UMS1 202. Spühler Bruno, CH-Wil 6:15.15,9

SFD 18. Spühler-Oetiker Christine, CH-Wil 2:32.42,0

MMS1 733. Spühler Robert, CH-Wil 5:38.51,2

UMS1 27. Spühler Theo, CH-Buchberg 5:13.56,2

MFD 30. Spühler Vreni, CH-Buchberg 5:08.06,6

Bericht von Adrian Birrer

Das Schwarzwaldmädle strahlte über alle Backen. Nicht jeden Tag finden sich knackige Jungs im Hotel ein... Allerdings, muss ich hier einräumen, dass es auch kein Schwarzwaldmädle war, sondern eher eine grossgewachsene Norddeutsche. Jedenfalls offerierte sie uns ein Tageszimmer für 50 Mäuse, worauf Cesi und ich eine teure Dusche für uns nach dem Rennen hatten.

Cesi, Andy, Mäse, Charly, Steph, Günti, Bessi und Adi trafen dort alle am Samstag, 18.6. im Laufe des Nachmittags im Sportzentrum Kirchzarten ein, um die Startnummer abzuholen. Die Fahrt via Basel und deutsche Autobahn nach Freiburg i.B. verlief flüssig und wir waren froh, bald ein kräftiges Znacht bei einem echten Schwarzwaldmädle bestellen zu dürfen (wieso ich das weiss, dass sie echt war? Ist ne Sache des Volumina tät ich mal sagen).

Morgens um 06:15 Frühstück, danach obligates Erleichtern auf dem Klo, Muffefett und Nasenpflaster drauf, etc. und gemeinsames radeln in der ersten Morgensonne gen Osten nach Kirchzarten. So locker wie immer reihten wir uns in die zugewiesenen Startblocks ein. Allmählich begann sich der Dorfkern zu füllen und mir kamen erstmals Gefühle auf, wie der Tag verlaufen würde.

Start 07:30 für den ULTRA mit 116km und 3150hm. Technisch belanglos, alles auf Feldwegen und Naturstrassen, etwas Teer und selten Geröll. Dafür wunderschön durch den Schwarzwald via Titisee und Todtnau ging der Trail. Gut ausgesteckt, alle 10km ein Verpflegungsstand, viele Helfer - auch Sanität, Bergrettung, Feuerwehren etc. waren aufgeboten.

Der Trail selber -na ja, ist mir entfallen wo es überall durchging, jedenfalls gings mal rauf, dann wieder runter (muss wohl so sein). Stürze kamen vor, allem Anschein nach hat Bessi einem gestürzten Fahrer kurz erste Hilfe geleistet (Danke Bessi!) und damit das Ansehen der Büli Bike Tigers grad nomal aufgewertet! Während ich diesen Bericht schreibe kommt vom Aussenkorrespondenten Päde Jegge gerade die Meldung rein, dass ein alter Tiger namens Roland Stäuble auch mal das Kies geküsst hat - aber von der böseren Sorte mit Doktor und Tetanusspritze etc. - ist aber fertiggefahren! Einmal Tiger immer Tiger...

Etliche Gels und Bananen sowie literweise Iso-Getränk später, liess ich mich in den letzten Downhill reinfallen und knetete nochmals richtig durch. Lustig, wie die ungeübten Kerls und Mädels willig zur Seite wichen, zitternd und fast im Stillstand ob des Gerölls und dem rutschigen Kies. Auf dem Tacho fand ich die Zahl 64 vor auf einer langen Geraden im Wald auf Kiesbett und freier Fahrt vor mir. Das konnte unmöglich der Pulsschlag gewesen sein...

Die letzten Meter fanden auf der 400 Meter Bahn des Sportzentrums in Kirchzarten statt. Überall Zuschauer, die Tribüne voll, im grünen Innenkreis ruhten sich bereits etliche FahrerInnen aus. Die Stimmung war toll (im Lautsprecher tönte es nach 'i bin der Anton aus Tirol...' und ich freute mich auf die Zieleinfahrt.

Nach kurzer Rast mit den anderen Tigers (wobei für die Einen länger - siehe auch Rangliste) radelten wir in die Abendsonne zurück zum Hotel, duschten und checkten aus. Während die einen noch etwas assen, fuhren Cesi und ich mit 116 harten km in den Beinen nach Hause und warfen je ein saftiges Steak auf den Grill.

Kirchzarten bleibt mir in schöner Erinnerung - eine optimale Trainingsgelegenheit für die Races die im Prättigau, Engadin oder Transalp noch auf uns harren!

Happy Trails,

Adi

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