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Gardasee, 21.-28. Mai 05

Bildergalerie

Aktueller Bericht von Philippe Matter, 1.6.05

Gardasee 2005

Zum dritten Mal waren die vereinten BBTs am Gardasee zugegen. Diesmal mit Gruppenrekord von 14 BBTs, na ja fast alle echt! Es sah schon imposant aus den all morgendlichen Tross von 14 nach Höhenmeter lechzenden Tigers durch die Strassen von Torbole radeln zu sehen.

In diesem Jahr erfolgte die Anreise gruppen- und etappenweise. In der Nacht auf Montag waren dann alle beisammen.


1. Tag, der Pizzatour-Tag, was sonst?.....

Fast schon traditionell begaben wir uns auf diesen irren Einstieg in eine Bikewoche. Die Frühaufstehergruppe war bereits mit den Teilaufstieg zum Altissimo beschäftig. Die „erst“ um kurz vor 12:00 angereisten begnügten sich eben mit der „Pizzatour“. Details hierzu entnimmt der regelmässige Leser dem Bericht von 2003. Der entspricht genau 2005! Wir hatten in diesem Jahr bewusst die Woche später im Mai gewählt um sicher zu gehen nicht wieder von Schneemassen gebremst zu werden. (Verweis auf Bericht 2004)!

Fazit: 1300 HM, 32km no Pizza auf der Piazza dafür Bier und prefab. Radler was nicht sehr gut schmeckte.



2. Tag, Mäse hatte den Lead, Refugio di Pernicci war auf dem Programm.

Zunächst führte uns der Weg auf der Asphaltstrasse nach Campi, ..oder war es Capri ... Campri? Stefi wird es wissen. Von dort im Zick Zack geradeswegs hoch in Richtung Grad. Der Untergrund war eher unruhig und gab den Einen und Anderen zu schaffen, gell Schriberling! Nach etwa 2 Stunden „Chrampf“ sind wir auf de Grad angekommen. Dort oben, fantastischer Ausblick, siehe Fotogalerie. Kaum angekommen wurden schon die nächsten Höhenmeter geplant.... na wie schön! Doch zuvor mussten wir runter, höher hinauf ging es von dort nicht, also runter. Also runter heisst nicht runterfallen vom Bike gell Walti und 200 HM später, gell Schwäse! Kurzum der Downhill hatte es in sich. Zum Glück gab es ausser Schürfwunden, einem zerschlissenen Tiger-Shirt, blutüberströmten Oberschenkel mit gerissener Bikehose, einem fast bewusstlosen Walti, geschockten BBTs, offenen Fleischwunden am Knie, keine nennenswerten Zwischenfälle.

Nachdem wir dann vereint in Mezzolago am Lago di Ledro mit den wohl teuersten Eistees, an dieser Stelle ein grossen Dankeschön an Tschügge, gestärkt hatten, gingen wir daran den Grad nun von der Ledroseite auf zu erklimmen. Noch mal 1100 HM hinauf auf den Bocca di Trat. Der fleissige Leser erinnert sich, siehe Bericht 2004, auf dem Bocca waren wir schon aber damals mit Schnee! Was für ein Unterschied!

Dort angekommen nahmen wir abermals einen, sagen wir mal interessanten Downhill unter die Räder. Es ging alles gut! Zu guter letzt auf der steilen Strasse runter nach Riva und via Seestrasse zurück nach Torbole.

Fazit: 2500 HM, 60 KM und ein glücklicher Walti mit Loch im Shirt!


3. Tag, Motto Regenerativ! .... klingt saugut!

Es konnte uns an diesem Tag nur in eine Richtung gehen und zwar Richtung Arco. Zum Einen hielt das Wetter was der Bericht am Vortag angekündigt hatte und eben... regenerativ! Arco, sanft hinauf und hinein ins Tal wo es nicht gerade die steilsten Wände hoch geht alles in Richtung Lago die Cavedine. Fleissigen Lesern kommt dieser Lago bekannt vor. Richtig. Da waren wir auch schon und sei es nur um diesen fantastischen Singletrail wieder zu finden und zu fahren. Es war einmal mehr Super und wir hätten den Trail auch in einem Rutsch fahren könne, hätte der Urs seinen Fahrt besser unter Kontrolle gehabt so hätten wir auf einen „Schlangenbiss“ verzichten können und hätten keinen Schlauch gebraucht! Tja!

Auf der gegenüberliegenden Talseite ging es, wie sollte es auch anders sein an den Fischteich. Erfrischung, Singletrail, Riva, Torbole. Cool nicht?

Fazit: 900 HM 50 KM und nicht all zu müde Beine.


4. Tag, TREMALZZO!!! Here we come.

Endlich, endlich konnten wir die berühmte Ponale Strasse fahren. Die vorangegangenen Jahre war sie ziemlich gesperrt. Ausbau, Umbau was auch immer. Es hat sich gelohnt! Und wie hatte es Leute. Alle profitierten Sie von einem wunderschönen Tag und der fantastischen Aussicht. Aber für uns galt es dran bleiben, wir hatten ja noch ganz andere Ziele.

Pregasina (Betonung auf dem ersten A). Von dort auf den Passo di Guil und via Passo Notta auf den Tremalzzo! Wie immer wunderschöner Aufstieg, in diesem Jahr keine weisse Überraschung doch dafür wurde unter Beweis gestellt, das ein SLK zu den Geländefahrzeugen zählt. Da überholte uns auf schottrigem Untergrund ein Deutscher mit eben genannter Unterlage. Leute gibt’s! Insgeheim haben alle Tremalzzo-Kenner darauf gehofft, er würde spätestens beim zweiten Tunnel kapitulieren da es mittig Tunnel eine unpassierbare Kies-Anhöhung hat ... oder eben hatte!!! Eigentlich schade. Urs weis nun das er ein tremalzzotüchtiges Auto besitzt. Na ja das mit der Farbe sollten wir schon noch besprechen, gell Urs!

Dort angekommen konnten wir in diesem Jahr wieder uns im Gras ausruhen und verpflegen. Zu Abfahrt standen zwei Alternativen, runter nach Limone und mit dem Kursschiff zurück nach Torbole oder um den Tremalzzo and den Lago di Ledro. Es gab eben noch welche die brauchten noch ein paar Höhenmeter. Limone wurde verworfen. Wir wurden nicht enttäuscht. Der Singletrail wo wir alle hintereinander herjagten, ja ! jagten war extrem gut! Einer der ergiebigsten und längsten Singletrail downhills die Woche.

Am Lago angekommen trennten sich die Gruppen. Hardcord Transälpler, Bikemaster (lange Stecke... klar doch) und sonst noch jene welche nicht genug hatten gingen abermals auf den Bocca di Trat. Die Vernunft BBTs nahmen den Weg in Richtung Riva via Ponalestrasse unter die Räder. Die einen entpupten sich alles 100%-ige Gümmeler, und dann ebent die Geniesser, die wahren Biker genossen einen wunderschönen Singletrail um auch hier via der Ponalestrasse ans Ziel zu kommen. Wir fanden uns alle auf der Piazza in Riva wo wir Bier tranken und abermals uns über einen nördlichen Nachbarn amüsieren konnten. Er versuchte mittels Kleinstpumpe sein Reifen zu pumpen. Sauglatt!

Fazit: 2200 HM, 63 KM no flatty, no fatty just pure fun!


5. Tag, der Ruhetag, der Badetag, der Töff-Tag, der Bike-Tag, der Jogging-Tag, der Shoppingtag, ... Wunschkonzert!

Individualberichte lagen bei Redaktionsschluss nicht vor. Nur soviel. Es war ein herrlicher Tag mitten in diesem Park in Cola Südgardasee. Urs danke für den Tip. Es gab was für die Seele, für Wohlbefinden und fürs Auge!


6. Tag, Pasubio!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es gibt verschiedene Ansätze um dorthin zu kommen, schliesslich führen auch alle Wege nach Rom. Da wäre die Taxifahrt auf den Piano di Fuggazo und diesmal hat uns der Chauffeur bewiesen, dass es auch ohne Übelkeit geht, oder der Hardcore Biker fährt dort hin. Na nja....

Gruppe 1 erreichte also den Piano noch ausgeruht und ohne Brechreiz, es konnte also gleich losgehen. Auf der Schotterpiste windet sich der Weg noch oben bis hin zum Tunnel der uns dann an dessen Ende in eine andere Landschaft führte! Welch ein Anblick, gell Adi. Der Preis für diesen wunderschönen Ausblick war der zusehends unruhiger Untergrund. Es gab auch Schneefelder zu überwinden. Nach etwa 1½ Stunden haben wir das Refugio di Papa benannt nach den italienischen General welcher dort im ersten Weltkrieg seine Truppen anführte! Dort verpflegten wir uns mit eine Pasta a la mode du Hüttenwart! Herrlich. Ein kleiner Besuch der ersten vier von 52! Tunnels, ein wenig DJ Bodo „Pray“ Posen, siehe Fotos, und es konnte in Richtung der Dentis, der beiden Plattformen von wo aus sich die Italiener und Österreicher im 1914-17 Krieg beschossen haben. Ein Irrsinn! Der Weg nach dort führte uns über manche tiefe Schneefelder und Geröllhalden. Es war nicht ganz ohne dieser Aufstieg. Geschafft! Von dort ging es nun endlich los auf einer der wohl schönsten Singletrail in der Region. Auch diesmal hatten wir nur wenig von der Landschaft. Es galt sich auf den schmalen Pfad zu konzentrieren. Technische Abschnitte gefolgt von schönen Singletrials über so machen Stein und Wurzelgewächs. Gruppe I begab sich noch auf eine Zusatzschlaufe mit noch gut 300 Hm um dann auf direktem Wege, leider auf Asphalt, nach XXXX. Ausser einem Beinahe Zusammenstoss mit einem entgegenkommenden Kleinlaster gab es von dieser rasanten Fahrt nichts zu berichten.

Von XXXX ging es der Strasse entlang über den Passo San Giorgio auf 156 MüM! Geschafft. Via Nago ging es runter nach Torbole wo schon der Fürst Metternich ... (oder so) in Form vom Weissbier bereit stand. Herrlich

Fazit:

Gruppe I: 65 Kaffeemaschine und 1400 HM, zufrieden ohne Brechreiz

Gruppe II: 105 Kaffeemaschine, 2500 HM, auch zufrieden, na ja.. gell Tschügge!



7. Tag, Monte Altissimo und hier der Name Programm!

Wie schon vor zwei Jahren führte uns die Asphaltstrasse via Nago den Berg hoch. Bei schon sommerlichen Temperaturen galt es für etwa 2½-3 Stunden den Altissimo zu erklimmen, bezwingen, wie auch immer. Nachdem die geteerte Strasse durch Schotter „ersetzt“ wurde und es auch keinen Schatten mehr gab, ging es über steile unfahrbare Geröllhänge dem Gipfel Altissimo auf gut 2074 MüM entgegen! Uff! das war ein Stück Arbeit. Oben angekommen was war da für ein Auflauf? Bikers so weit das Auge reicht. Kurz verpflegt ging es auf der Gegenseite runter. Mäse hat uns einen super Singletrail um den Altissimo versprochen. Doch bevor es auf diesen wunderschönen Trail ging musste der Steffi (typisch) sich durch unsachgemässes runterfahren bemerkbar machen. Klaro das dies vom Hinterreifen mit Platt quittiert wurde. Schlauch raus, Pumpe, der üblich Drill ebent!

Dann konnte es auf den angekündigten Trail gehen. Dieser führte uns auf quasi immer gleicher Höhe um den Berg rum und zu guter letzt wieder hoch auf die Alp unterhalb des Gipfels. Auf der Alp angekommen wurde der berühmte 601, der Pfad der downhillers unter unsere XC-Räder genommen. Na ja, keine so gute Idee. Gab es doch Stellen wo sich ein paar Centimeter Federweg positiv auf das Fahren gemacht hätten. Aber diese Extra cm sind den Downhiller vorbehalten. Auf halber Strecke nach Torbole teilten wir uns in zwei Gruppen. Die Gümmeler und die XC-Downhiller!

In Torbole angekommen lächelte uns wieder der Fürst zu. Klar doch in einer von Teamgeist geprägten Atmosphäre zerstörten wir einige dieser toxischen aber sehr wohlschmeckenden Weissbiere! Eine Wohltat!


Fazit: eine Woche Biken von feinsten und gute Freundschaft unter den wahren Tigers! So muss es sein. Dabei lernten wir den Urs, Dr. Feelgood“ als geschickten „Kombinierer“ Kennen. Er, der ausser seinem Bike und den Bikeklamotten all seine Zivilkleider zu Hause liegen gelassen hatte. So war es dann, dass er jeden Abend eine neues Kleidungsstück kaufen ging. Und weil er nicht 5 paar Hosen 5 Hemden oder Shirts kaufen wollte konnte, kombinierte er diese neuen Stücke geschickt miteinander. Eigentlich merkten wir kaum, dass er nicht dabei hatte!! Er sah immer frisch und modisch aus! Well done!

Ein grossen Dankeschön dem Steffi für die Organisation und das wiederum tolle Sporthotel Santoni mit den Liftwächter der nun bei uns zu Hause wacht!



Die Gardatruppe 2005

- Steffi B., der nun weis wie Campi geschrieben wird

- Heinz I. auch Olek, der auch ohne Training der Schnellste ist!!!

- Walt M. auch Bolek, der Abflieger welcher bis zum Schluss bei uns blieb!

- Charly F., den heuer die 2000 Hm nicht sooo wichtig waren

- Andi, der zukünftige Transalp Ritter

- Mäse F., auch einer der den Transalp Ritterschlag erwartet

- Hans M., der der mit Scott von Heinz fuhr!

- Adi B., der der sagt, Frankreich, Toskana .. „alles Nasenwasser“

- Dr. Urs G., Mr. “Ich kauf mir heute ein Hemd und ihr merkt es nicht”

- Tschügge K., mit „dichtem Helm“ und schon Anfang Woche voll da!

- Philippe M., der Redaktor

- Schwäse, Polizist mit einem leichten Hang zu Masochismus (Hand)

- Thomi, der mit dem Hardtail, so wie man sich setzt so fühlt Mann sich

- 3. Basler, (Name vom Redaktior vergessen) Sorry!




Anmerkung Redaktion:

Empfohlen sind die beiden Bike-Führer von Moser 'Gardasee1 (11)' und 'Gardasee2 (12)'.

Touren Vorschläge:

1. DSC 10002 - 10006 / Richtung Altissimo (Tour Nr. 42)

2. DSC 10007 - 10010 / Tremalzo 2 (Tour 25), Alternative: Tremalzo 3 (Tour 31)

3. DSC 10020 - 10028 / Pasubio (Tour 21)


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