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Ligurien Ende Mai 2007 |
Aktueller Bericht von Jörg Stähli
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Bikewoche in Ligurien
Italienische Ambiente vom Feinsten in Finale/Ligurien ! Endlose Singeltrails mit Sicht aufs Meer, knackige Uphills vom Meer bis auf 1000 Meter und technische Downhills in Laubrinnen, Stein und Fels, direkt bis zum Meerhimmel. Soweit kurz beschrieben, was wir eine Woche lang in Finale vorgefunden haben. Für die Organisation der ganzen Woche zeichnete Jürg Zollinger verantwortlich. Teilnehmer unserer Woche waren: Jürg Zollinger,Tom Fischer, Dani Heinrich, Chrigel Gradolf, Tommi Ruckteschler, Häse Brun, Noli Bachmann und Jörg Stähli. Die Anfahrt per Auto ist unter normalen Bedingungen in sechs bis sieben Stunden gut zu machen via Varese, Alexandria, Genua, Savonna. Unser Hotel Medusa liegt mitten im malerischen Städtchen direkt an der Strandpromenade, wo uns jeweils Giuseppe im Strandbeizli nach den Bikefahrten unsere Bierchen mit kleineren Leckereien servierte. Wie früher auch schon hatten wir für diese Woche wieder einen Orts- und trailkundigen Bikeguide verpflichtet. Bruno (Bruno Mühlimann www.finalbiking.com) kommt schon seit Jahren hier hin, früher fürs Klettern und kennt die Gegend aus dem Efef. Aus Wettergründen legten wir unsere geplante Zweitagestour ins nördliche Piemont gerade an den Anfang der Woche. Zum Einstieg absolvierten wir einen schweisstreibenden Aufstieg auf über 1000 Meter, wofür wir oben mit einer Pasta und einer herrlicher Aussicht belohnt wurden. Danach überquerten wir den Hügelzug ins Piemont und befahren einen kniffligen, nicht enden wollender Downhill in laubgefüllten Holzerwegen. Es fühlte sich an wie ein Tiefschneeride -mega! (Dättliker hoch zehn!). Der Übernachtung im Maria Nella ging ein ausgiebiges Nachtessen voraus: leckere Antipasti, diverse Pastavariationen als Primo und ein würziges Gingiale als Secondo. Abgerundet wurde die Schlemmerei noch mit Dolcevariationen wie Tiramisu, Kuchen und Früchten, Kaffee und Grappa. Das Schlummerbierli folgte etwas später. Am nächsten Tag gings zurück nach Finale. Dabei genossen wir einen Megadownhill der Spitzenklasse, welcher auch von vielen reinen Downhillern mit Protektoren, Integralhelm etc. befahren wird. Diese lassen sich aber von Bussen nach oben fahren. Wir kämpften uns während 20-30 Minuten den nicht mehr enden wollenden Trail von 600 Höhenmeter hinunter und strapazierten dabei ganz schön unsere Federelemente und Unterarme und brachten die Bremsscheiben zum Glühen. Für solche Rides ist kein Aufstieg zu hart! An den anderen vier Tagen machten wir Rundtouren ca. 40-50 km von Finale aus und genossen nebst den schmucken Dörfchen, der herrlichen Aussicht aufs Meer und abwechslungsreichen Trails auch gemütliche Mittagessen in verschiedenen Trattorias. Die grossen kulinarischen Höhenflüge zogen wir am Abend ein, wenn uns Bruno jeweils an eine der besten Adressen entführte - molto fantastico! Fazit der Woche: Sport muss nicht immer gleich Mord sein, lässt sich doch Biken sehr gut mit Essen und Geniessen verbinden, umrahmt mit der entsprechenden Prise Italianita! Jörg Stähli |